Violenunterricht (Bratschenunterricht)

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Violenunterricht (Bratschenunterricht) in Düsseldorf bei Musikatelier imusic


Die Bratsche, italienisch Viola, ist ein Instrument der historischen Violinenfamilie des 16. und 17. Jahrhunderts. Sie sieht wie eine größere Violine aus, hat jedoch andere Proportionen, ist  tiefer gestimmt und klingt dunkler.

Die Viola ist eine Quint tiefer gestimmt als die Violine. Dadurch, dass letztere eine hohe E-Saite besitzt, ist sie im Zusammenspiel dominant und kann durch das Melodiespiel auf der hohen E-Saite führen. Die Bratsche hat eine tiefe C-Saite, deshalb kann sie im Zusammenspiel mit der Violine den Tonumfang durch tiefere Töne ergänzen, bleibt aber gegenüber der Violine im Hintergrund. Sie klingt voll und weich.

Die Stimmung der Saiten entspricht den Tönen c-g-d-a‘, die Viola ist insgesamt eine Oktave tiefer als das Cello gestimmt. Die drei höchsten Saiten g-d-a‘ entsprechen den drei tiefsten der Violine.

Durch die tiefste Saite (c) erhält die Viola etwas rauhe klangliche Eigenschaften, die in Opern, in Filmmusik und Sinfonien gut zur Geltung kommt. Der Bratschist kann auf der höchten Saite ein Melodiespiel erzeugen, das im Charakter etwas melancholisch klingt.

Für das Solospiel wurde das Instrument in der Oper Freischütz von Carl Maria von Weber eingesetzt, aufgrund dieser Tatsache gewann das Instrument mehr und mehr an Bedeutung, auch im Solospiel. Komponisten, die representative Werke für die Bratsche schufen, waren u.A. Weber, Hindemith, Milhaud, Brahms, Hoffmeister, Bartók, Tschaikowski und viele andere.

Die Verbesserung des Klanges wurde durch eine Vergrößerung des Korpus erzielt. Violen haben heutzutage eine Korpuslänge zwischen 38 und 47 cm, am meisten gebräuchlich sind Instrumente, die eine Korpuslänge von 40,5 und 43cm haben. Eine größerer Korpus erhöht die Herausforderung der Bespielbarkeit, was viele Bratschisten aufgrund des verbesserten Klanges in Kauf genommen haben.

Noten für die Bratsche werden generell im Altschlüssel notiert, was für Streichinstrumente einzigartig ist. Der Altschlüssel ist ein C-Schlüssel auf der dritten Linie von unten (gezählt im 5–Liniensystem). Durch die Verwendung dieses Notenschlüssel werden unnötig viele Hilfslinien im häufig benutzten tiefen Register vermieden. Für hohe Lagen ab etwa dem f’’ hingegen wird aus demselben Grund auf den G-Schlüssel (Violinschlüssel, unser gebräuchlichster aller Notenschlüssel) ausgewichen. Im Bratschenunterricht wird das Notenlesen unter Verwendung des C-Schlüssels ausgiebig vermittelt.

Mit dem Bratschenunterricht (Unterricht auf der Viola) kann bereits im Vorschulalter begonnen werden. Das Instrument eignet sich hervorragend für Kammermusik und im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, im Streichquartett kann nicht darauf verzichtet werden.

Folgende Dozentin bietet Violinenunterricht in Düsseldorf bei Musikatelier imusic an:

Amaia Arieta